Was kann man denn überhaupt noch essen?

 

Die Medien und sozialen Netzwerke sind voll von Diäten, Ernährungstipps, Verboten und Regeln für das "richtige Essen".

Selbst von Freunden, Bekannten und Familie wird man mit gut gemeinten Ratschlägen überhäuft.

Schon längst geht es nicht mehr um gesund und ungesund.

Es geht um unsere Umwelt, unsere Mitmenschen in fernen Ländern und um unser Gewissen.

 

 

Ich möchte Dir ein paar Möglichkeiten zeigen, wie du unter diesen wirren Ratschlägen deinen eigenen Weg findest. 

 

 

1) Was willst Du eigentlich?

 

Mache dir klar, was dein Ziel ist.

 

Willst du dich anders ernähren um abzunehmen?

Geht es dir um Tierschutz?

Geht es dir darum, mit dem Essen keine Chemie aufzunehmen?

Möchtest du dich nur von regionalen Lebensmitteln ernähren?

Möchtest du versuchen mit einer Ernährungsumstellung eine bestimmte Krankheit zu heilen?

 

Um mal ein paar der möglichen Gründe zu nennen.

 

2) Informiere dich

 

Wenn du dir klar bist, mit dem was du erreichen willst, hol dir gute Informationen.

Mit guten Informationen meine ich Beurteilungen und Aussagen aus vertrauenswürdigen Quellen.

 

Ich persönlich lese gern die Bücher von Dr. Rüdiger Dahlke, der seine Aussagen mit unabhängigen Studien belegt. 

 

 

3) Hinterfrage

 

 

Nur weil sie im Fernsehen sagen, dass es gesund ist Fleisch zu essen, muss das bei Weitem nicht stimmen. Bei dieser Quelle haben möglicherweise die Lebensmittelindustrie und die Pharmaindustrie ihre Hände im Fleisch. 

 

Hinterfrage immer!! Auch bei augenscheinlich vertrauenswürdigen Quellen!

 

Stelle also auch einen Bioladen, ein veganes Lebensmittel und das Essverhalten, was du bisher hattest in Frage.

 

Was mich zu Punkt vier führt.

 

4) Falle nicht mit der Tür ins Haus

 

 Natürlich kannst du auch von heute auf morgen, von einem Fleischesser zum total strikten Veganer werden.

In den meisten Fällen, wird das wohl eher eine kurze Veganer Karriere.

 

Werfe also nicht alles über den Haufen.

Überprüfe eins nach dem anderen an deiner Ernährung.

Wenn du feststellst, dass du es mit dir und deinem Vorhaben nicht vereinbaren kannst, dann tausche es aus. Probiere Alternativen, die besser passen und die auch zu dir und deinem Alltag passen.

So tauschst du Punkt für Punkt deiner Essgewohnheiten aus, oder behältst Alte bei, wenn sie dir noch immer "richtig" erscheinen. 

 

5) Traue dich!!

 

 

Aus eigener Erfahrung weiß ich, das es oft auch Mut erfordert und man sich viel anhören muss, wenn man anders isst.

 

Wenn du dir selbst sicher bist mit dem, was du tust und warum du es tust bzw. isst, dann kannst du ohne Verunsicherung zu deiner Ernährung stehen!

Dann wirst du Antworten auf die vielen kritischen Fragen haben.

 

Was mir auch ganz besonders am Herzen liegt:

Trau dich auch deine Meinung zu ändern!!

 

Ich hätte früher nicht ohne Fleisch leben können.

Dann ließ ich Schweinefleisch weg, dann das Fleisch, was es im Laden zu kaufen gab.

(Habe nur noch von Bekannten, die selbst geschlachtet haben etwas genommen.)

Später war es ab und zu noch Fleisch, heute ist es gar keins mehr.

 

Ich habe meine Meinung darüber so oft geändert.

Eins ist dabei allerdings ganz wichtig:

Ich habe jeder dieser Meinungen vertreten und war mir sicher dabei.

 

Entgegen aller Argumente wie: "Heute sagst du es noch so und morgen so".

Es ist normal seine Meinung über etwas zu ändern, weil man sich weiterentwickelt und auch mehr bzw. andere Bildung bekommt.

 

Also mutig sein! Du tust es für Dich und sonst keinen!!

 

 

6) Genieße

 

Du kannst dir einen Salat herunterwürgen so viel du willst, wenn du nicht liebst was du da isst, wird es nie was.

Dann iss lieber ab und zu eine kleine "Sünde", aber genieße!!

 

Wenn du dich zwingen, überwinden oder zurückhalten musst, hältst du es nicht lange aus oder bekommst sogar noch eine Abneigung gegen gesundes Essen.

 

 

Liebe, was du isst und es wird dir gut tun!

 

 

Lass es Dir schmecken

 

Liebe Grüße Sindy ;)

 

 

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Kommentare: 7
  • #1

    Martine (Freitag, 25 März 2016 18:24)

    Guter artikel, danke dafür.
    Nach 15 fleischlose jahre esse ich jetzt seit 1 jahr vegan.
    Aber.........gestern war ich essen mit meinem sohn und weil der gemütlich mit seine mutter essen wollte und nicht mit einem kaninchen, habe ich fisch gegessen.
    Hat mir gut geschmeckt...........

  • #2

    Gerhard Bühnemann (Freitag, 25 März 2016 18:44)

    Vegan

  • #3

    Sindy (Freitag, 25 März 2016 23:58)

    @Martine:
    Das freut mich sehr!
    Warum Dein >>aber<< ?




  • #4

    Andreas (Samstag, 26 März 2016 06:14)

    Hi Sindy,
    ein starker Artikel - danke für Deinen Input!
    Viele Grüße

    Andreas

  • #5

    Nadine (Samstag, 26 März 2016 07:49)

    Hallo :)
    Wirklich toller Artikel! Kann dir da nur zustimmen. Ich lebe jetzt bereits 14 jahre ohne Fleisch und einige davon vegan. Tatsächlich hat sich meine Meinung darüber auch ständig geändert und an die jeweilige Lebenssituation angepasst.
    Liebe Grüße
    Nadine

  • #6

    Sindy (Samstag, 26 März 2016 08:00)

    Vielen Dank !

    Liebe Nadine, das ist das schöne, denn es ist völlig in Ordnung sich auszuprobieren und umzudenken.

  • #7

    Antje (Samstag, 26 März 2016 09:56)

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel. Diese Grundgedanken waren auch unsere Überlegungen zu Veggie-Planer.de. Frisch und ausgewogen essen! Umsetzen kann es nur jeder selbst, doch Hilfen in der Wochenplanung gibt es online.