Du musst nicht länger stark sein!    3 neue Möglichkeiten mit "negativen" Gefühlen umzugehen

Schon als kleine Kinder bekommen wir beigebracht "stark zu sein".

An sich ist das ja nichts Schlechtes und unsere Eltern meinten es alle gut, sie wollten, dass wir in der großen weiten Welt bestehen können.

Vermutlich ist damit hauptsächlich die Arbeitswelt gemeint.

 

Aber ich sage Dir etwas:

 

>> Es gibt nichts zu bestehen, für das man immer stark sein muss<<

 

Ich habe einige faszinierende Erfahrungen gemacht, wenn es um Wut, Trauer, deprimiert oder verzweifelt sein und all die anderen augenscheinlich "negativen" Gefühle geht. 

 

 

1) Sprich es laut aus

 

Wie schon gesagt, man möchte die ganze Zeit über stark sein, aber versuch einfach mal direkt auszusprechen, was los ist.

 

" Ich habe Angst"

"Ich bin verzweifelt"

"Ich habe Depressionen" 

 

Es muss nicht einmal eine andere Person hören, es genügt meist schon es vor dir selbst laut zu sagen.

 

Immer, wenn ich das mache, fällt eine riesige Last von mir ab.

Die Last irgendeine Maske aufrecht zu erhalten, aus Anstand oder Vernunft. 

 

 

2) Sei ehrlich zu Dir selbst

 

Klingt so abgedroschen, aber ist so wichtig.

Versuche nicht die sogenannten negativen Gefühle weg zu schieben.

Glaube mir, sie tauchen an andere Stelle wieder auf und meistens ist es der Körper, der dann leidet.

 

Gestehe dir Dinge ein und sprich sie aus, schon dann sind sie um einiges besser. 

 

Wenn du mit jemand anderem darüber sprichst, versuch auch vor ihm/ihr ehrlich zu bleiben.

Es ist oft schwer, "Schwäche" oder Fehler zuzugeben, aber genau so lösen sie sich oft auf.

Es gibt doch nichts zu verlieren, außer vielleicht eine aufgebaute künstliche Maskerade.

Die wirst du früher oder später eh los lassen müssen, denn keiner kann für immer eine Maske tragen, ohne Folgen. 

 

 

3) Setze dir Deine eigenen Maßstäbe

 

Wer legt denn fest, wie oft man weinen darf, wie lange man wütend sein soll oder an welchem Ort ich diese Gefühle besser nicht haben sollte.

 

Es wird sich immer versteckt oder man ist beschämt, wenn Tränen in der Öffentlichkeit fließen. 

Es sei denn, es gibt einen allgemein anerkannten Grund oder man ist ein Kind, und selbst dann heißt es: 

 

"Reiß dich zusammen"

"Du bist doch schon groß"

"Da musst du doch nicht weinen"

 

Du und sonst niemand legt fest, wann, wo und wie lange du deine Gefühle auslebst.

Natürlich wird man schief angeschaut und es erfordert Mut.

Das ist genau der Mut, den wir brauchen in unserer Welt.

 

 

 

Einfach mal hinsetzten und ausheulen, wenn dir danach ist!

Egal ob, Mann, Kind, Oma oder Mama.

Lade all deine sonst verbannten Gefühle ein und verurteile sie nicht.

Keines ist besser als das andere.

Ohne deine Trauer, Wut und Tränen, wüsstest du nicht, wie schön auch all die anderen Gefühle sich anfühlen.

 

Ich genieße es mittlerweile von Zeit zu Zeit einfach einmal zu weinen.

Traurige Lieder hören und einfach losheulen.

Ich kann manchmal sogar während ich weine, lachen. (Obwohl es ein trauriges Weinen ist).

 

 

Viel Spaß beim Weinen und wütenden Toben ;)

 

Liebe Grüße Sindy

 

 

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Kommentare: 2
  • #1

    Christian PE (Dienstag, 12 April 2016 19:48)

    ... der Weg dahin ist schon sehr heilsam.

  • #2

    Nakita Ritz (Donnerstag, 02 Februar 2017 01:04)


    Article writing is also a excitement, if you know afterward you can write otherwise it is difficult to write.