Warum Liebe so oft mit Angst einhergeht?

 

 

In jeder Beziehung, die die Menschen haben, in der Liebe entsteht, entwickelt sich automatisch auch Angst.

Eine Partnerschaft, eine Eltern - Kind Beziehung, Beziehungen innerhalb Familien oder auch Freunden gegenüber, alle sind davon betroffen. 

Ich will dir ein paar Gründe dafür zeigen, bei denen du dich sicher selbst wieder erkennen wirst.

 

 

1) Angst nicht gut genug zu sein

 

Ein Mensch sagt dir, dass er dich liebt.

Nach diesem schönen warmen Gefühl, was hochkommt, fragst du dich:

"Warum werde ich geliebt?

Ich bin doch gar nicht so toll, ich habe ein Haufen Macken und bin sogar manchmal wirklich fies zu dem Menschen.

Und er liebt mich?"

 

Wir haben als Kinder gelernt, dass wir geliebt werden, wenn wir "gut" sind und "brav". Uns hat keiner eine bedingungslose Liebe beigebracht. Uns hat niemand gelehrt, dass wir geliebt werden, einfach weil wir sind wer wir eben sind.

Deswegen, fällt es uns so schwer zu glauben, dass uns jemand mit Macken und Fehlern lieben kann.

 

2) Angst nicht genug zurück geben zu können

 

Oft ist es auch die Angst, dass man gar nicht soviel Liebe "zurück geben" kann, wie man von einer Person bekommt.

Man fühlt sich unter Druck gesetzt und hat das Gefühl, Erwartungen entsprechen zu müssen. Obwohl die andere Person dies vielleicht nicht einmal verlangen würde. 

 

Es geht hierbei nicht um ich gebe dir etwas, bitte gebe mir zurück.

Wenn man es so ausspricht, sagen die meisten Menschen, dass sie das nie verlangen würden.

Es ist aber in den meisten Beziehungen so. Es sind Handelsbeziehungen.

Gibst du mir Liebe, liebe ich dich zurück.

 

Es ist schwer sich davon loszusagen, aber nicht unmöglich.

 

 

3) Angst nicht so sehr geliebt zu werden

 

Hat man selbst einem Menschen gesagt, dass man ihn liebt, folgt bald die Angst, was man als Antwort bekommt.

 

Es kommt die Angst, dass man mehr liebt als geliebt wird.

Man fühlt sich als der Hinterherrennende und nicht als der Begehrte.

Weil man immer auch etwas zurück haben möchte, wenn man gibt.

 

4) Angst jemanden zu verlieren

 

Wenn man Liebt und sich sehr vertraut ist, kommen auch oft die Verlustängste.

Man meint die Person zu brauchen und macht sich so abhängig.

Wenn alles gut geht und beide damit auskommen, ist das auch kein Problem.

Es wird dann schwierig, wenn eine Person nicht mehr da ist. 

(egal ob nun durch Trennung/Tod usw.) 

 

Hat man sich einmal eingeredet, jemand zu brauchen, wird es schwer alleine klar zu kommen.

 

Aber auch, wenn der Mensch noch da ist, macht die Angst vor Verlust vieles Schwer.

Es kommt die Eifersucht, der Druck den anderen glücklich zu machen und die Angst alleine zu sein.

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Angst und Liebe kommen oft gemeinsam.

Doch oft sind es unberechtigte Ängste.

 

Lieben ohne Angst nichts zurückzubekommen, ist etwas Wertvolles und scheint so kompliziert zu sein.

Dabei müsste man nur verstehen, dass man sich selbst Liebe geben kann und viel mehr bekommt, wenn man nichts zurück verlangt und erwartet.

 

Ich vergleiche das mal mit einer Spendenkasse:

 

Oft werfen die Menschen in Spendenkassen, mehr Geld als es Wert gewesen wäre.

 

 

DU BIST ES IMMER WERT GELIEBT ZU WERDEN 

 

UNABHÄNGIG VON VERHALTEN UND AUSSEHEN!

 

 

Liebe Grüße Sindy ;) 

 

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